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D-PRS Calculator

Nachdem ich erst kürzlich (nämlich gestern :) ) dahinter gestiegen bin, dass man mit einem kleinen Kniff einen ICOM-Transceiver dazu bewegen kann, trotz der Einstellung auf den GPS-Modus „DVG Daten in Richtung APRS-Netz zu übermitteln (natürlich macht das nicht der Transceiver selber, sondern die entsprechende Schnittstelle zwischen DPRS und APRS, für die Pete Loveall (AE5PL) verantwortlich zeichnet, danke dafür!), wollte ich heute die Sache mit der Eingabe des dafür notwendigen Strings in mein(e) Gerät(e) angehen.

Aber aus irgendwelchen Gründen streikte der von Pete ins Netz gestellte D-PRS – Calculator und weigerte sich beharrlich, mir einen Vorschlag für den korrekten String zu unterbreiten :( .

Weil aber *nur jetzt* Wochenende ist und ich auch *nur jetzt* Zeit habe, habe ich mich mal ein wenig detaillierter mit der Materie befasst und einen eigenen Calculator gebastelt:

D-PRS – Calculator von DD4DJ

Ist ja eigentlich auch kein großes Ding, wenn man mal verstanden hat, auf welchen String sich die zu berechnende Prüfsumme bezieht und auf welche Art und Weise (hier: XOR) gerechnet wird.

Letztendlich war die Implementierung in php (und hier im Blog) dann doch etwas aufwändiger, als ich ursprünglich gedacht hatte, aber es hilft ja nix: Ist eben *nur jetzt* Wochenende  :mrgreen: .

Sofern jemandem Fehler auffallen, möge er dies bitte hier berichten – schließlich kenne ich die XOR-Checksum auch erst seit heute :mrgreen:

Neues Gerät: Icom ID-E880

Was macht man nicht alles, wenn man faul ist?

In meinem Falle zumindest Geld ausgeben, damit man nicht andauernd den IC-E92D zwischen zuhause und Auto rumschleppen muss, will man sowohl in heimischen Shack als auch mobilerweise in D-STAR QRV sein. Bislang hatte ich im Auto nämlich *nur* einen stinknormalen Duobander von Icom (IC-208), der zwar klaglos seinen Dienst verrichtete, aber eben nicht in der von mir gewünschten digitalen Betriebsart. Als Konsequenz blieb da in der Vergangenheit nur der bereits genannte Hin-und-her – Transport des IC-92, inklusive der damit verbunden Unannehmlichkeiten wie Stromversorgung, Antennenumschalter im Auto, QRP-Betrieb sowie das schlichte Vergessen, wenns mal wieder schnell gehen muss.

Also musste ein neues Gerät her, die eierlegende Wollmilchsau, zumindest was die Betriebsarten (außer SSB) angeht: Der Icom ID-E880.

Die Ähnlichkeit mit meinem bisherigen IC-208 ist nicht zu leugnen, was der Unterbringung und dem Anschluß in meinem  Auto ungemein zuträglich ist, doch unter der Haube hat Icom zusätzlich einen AMBE-Chip spendiert und somit die digitalen Annehmlichkeiten von D-STAR in einem handlichen Gerät ermöglicht.

Im Gegensatz zu seinem großen Bruder IC-2820 kann er zwar serienmäßig kein Dual-Watch und hat auch keinen GPS-Empfänger im Lieferumfang, dafür ist er aber um einiges preiswerter und eben auch handlicher.

Ganz im Gegensatz zu anderen Icom-Geräten gibt es diesmal auch die Programming-Software CS-80/880 zum kostenlosen Download im Netz, ebenso ist ab Werk bereits ein Separationskabel (3,40 m Länge) inbegriffen, was bei anderen Geräten für (richtig) teuer Geld als Zubehör erworben werden muss. Positiv ist weiterhin, dass die Bedieneinheit auf der Rückseite mit zwei starken Magneten versehen ist, die die Montage derselben, je nach Gegebenheiten im Fahrzeug, durchaus erleichtern kann.

Hat Icom da etwa mal mitgedacht? Das kennt man sonst gar nicht :mrgreen:

Nun gut, wo Licht ist, muss natürlich auch Schatten sein:
Der Lüfter würde ohne Probleme auch als Fön durchgehen, vielleicht nicht im Hinblick auf die Temperatur, aber auf jeden Fall von der Lautstärke her. Im Auto mag das ja noch relativ unproblematisch sein (dafür ist das Gerät ja auch eigentlich gedacht), aber stationär zuhause raubt einem das Ding bestimmt den letzten Nerv, vor allem wegen der fehlenden temperaturabhängigen Steuerung. Sobald man die PTT betätigt, rauscht das Ding los, auch wenn die Gerätetemperatur nahe dem Gefrierpunkt liegt. Es gibt zwar zwei weitere Einstellmöglichkeiten, SLOW und FAST, aber damit brummt der Luftquirl andauernd, unabhängig vom Betriebszustand.

In diesem Punkt hat Icom also definitiv nicht mitgedacht. Oder eben am falschen Ende gespart, ist doch eine vernünftige und temperaturabhängige Lüfterregelung schon für wenige EURonen zu bekommen. Somit war der erste Schritt nach dem Auspacken die Nachrüstung einer solchen, damit nur dann die Luftmassen bewegt werden, wenn es notwendig ist.

Zum Einsatz kam dabei, wie auch bereits beim IC-208, ein kleiner Bausatz von ELV namens SMD-Temperaturschalter STS-1, zum sagenhaften Preis von 5,95 EUR (Art.-Nr.: 68-523-13). Das Teil kam damals fix und fertig montiert und die einzig notwendigen Arbeiten bestanden in dem Auftrennen der und dem Zwischenschalten in die Lüfterstromversorgung sowie der Platzierung des kleinen Heißleiters irgendwo im Gerät, sinnvollerweise mit Wärmeleitpaste an einem Gehäuseteil. Danach schnurrt der Lüfter nur noch dann los, wenn es angezeigt ist. Oder besser gesagt: Dann, wenn die mittels eines Potis eingestellte Temperatur überschritten wird (Anleitung als pdf).

Warum Icom nicht auf diese Idee gekommen ist, bleibt sicherlich für ewige Zeiten ein Rätsel. Genau wie die Tatsache, dass man überhaupt einen derart lauten Lüfter montiert hat, wo es doch heutzutage leistungsfähigere und deutlich leisere Lüfter gibt (im Blog von DL2UL wird der Austausch des Lüfters als geeignte Maßnahme für die Lärmreduzierung beschrieben).

Ansonsten bin ich mit dem Gerät bislang zufrieden (ich nutze es immerhin schon einen ganzen Tag :mrgreen: ), mal schauen, was die Zukunft so bringt …

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